Anfragen kamen an – nur wusste niemand, welche etwas wert waren.
Ads, Website, Tracking und CRM liefen parallel, aber nicht zusammen. Am Ende fehlte die einfachste Auskunft: Welche Maßnahme bringt Anfragen, aus denen Geschäft wird?
Vier Systeme nebeneinander, Anfragen ohne Herkunft – danach ein durchgängiger Weg von der Anzeige bis ins CRM, auf dem die Herkunft einer Anfrage sichtbar bleibt.
Ausgangslage
Google Ads lief seit längerer Zeit, die Website war gepflegt, es gab regelmäßig Anfragen. Gleichzeitig war unklar, welche Kampagne welche Anfrage erzeugt hatte: Das Tracking zählte Buttonklicks und abgeschickte Formulare gemeinsam, Telefonanfragen tauchten gar nicht auf.
Ziel
Eine belastbare Grundlage für Entscheidungen: Anfragen einer Quelle zuordnen, die Bearbeitung in einem System bündeln und die Kampagnen auf die Suchintentionen fokussieren, die tatsächlich zu Aufträgen führen.
Besondere Herausforderung
Die Anfragen wurden von mehreren Personen bearbeitet, jede mit eigener Ablage. Ein neues System durfte deshalb keine zusätzliche Pflichtarbeit erzeugen – sonst wäre es sofort umgangen worden.
Umsetzung
- →Conversion-Tracking neu strukturiert: echte Anfragen getrennt von Mikrointeraktionen, Consent korrekt berücksichtigt.
- →Kampagnenstruktur nach Suchintention neu geordnet, unpassende Suchbegriffe konsequent ausgeschlossen.
- →Fünf Zielseiten aufgebaut, je eine pro Suchabsicht, mit Formular und klarem nächsten Schritt.
- →Pipedrive als führendes System eingerichtet, mit Pipeline und Phasen entlang des realen Ablaufs.
- →Externe Systeme über API und Middleware angebunden – unter anderem die Telefonie über Fonial, damit Gespräche direkt am richtigen Datensatz landen.
- →Anrufe auf den Kampagnennummern landen automatisch mit ihrer Quelle in Pipedrive, Sprachnachrichten direkt am Lead. Als nächster Schritt folgen die Formulare der Website.
Ergebnis und Stand
Gezählt wird heute nur noch die echte Anfrage. Anrufe aus den Kampagnen landen mit ihrer Quelle im CRM statt in Postfächern, und jede Suchabsicht hat ihre eigene Zielseite. Die Optimierung der Kampagnen basiert damit auf echten Anfragen, nicht auf Klickzahlen. Kennzahlen zu Entwicklung und Abschlussquote werden hier ergänzt, sobald der Zeitraum aussagekräftig ist und die Freigabe vorliegt.
Erkenntnis
Das eigentliche Problem lag nicht in der Kampagne, sondern in der Messung und der Bearbeitung. Wer nicht weiß, welche Anfrage etwas wert war, kann Werbung nicht sinnvoll steuern.